Berichte

Neues vom Reli-Ethik-Projekt

Am 07.11. fand die dritte Runde des Projekts der E-Phase in den Fächern Religion und Ethik statt. Mit verschiedenen Kasseler Vertretern aus Religion, Philosophie und Kunst sind die Lernenden in kleinen Gruppen ins Gespräch gekommen. Hierbei ging es um die Lebensführung mit dem Blick auf das Thema Glück.

„In echt ist besser als theoretisch“ – so das Fazit der Schülerinnen und Schüler.

Es folgt ein kurzer Bericht aus den Gruppen:

Die Lernenden berichten über ein sehr intensives Gespräch mit Herrn Neisy von der MHG in Kassel. Hierbei wurde die Verbindung zwischen dem Glauben und der Auslebung vor Ort betont. Alle fühlten sich sehr eingebunden und es gelang, sich auf Augenhöhe über den eigenen und einen „fremden“ Glauben zu unterhalten.

Pastoralreferent Ahr überraschte damit, dass Glück gar keine große Rolle in der Bibel spielt. Stattdessen werde das Heil betont. Die Lernenden schauten sich Aussagen verschiedener Päpste zum Thema an und kamen gemeinsam ins Gespräch. Hierbei berichten sie, dass ihnen neue Perspektiven aufgezeigt wurden. Frau von Heynitz erzählte von ihrer Arbeit im Bereich der Altenpflege. Eindrücklich fanden die Schüler die Erzählungen von kleinen Begegnungen und Begebenheiten, bei denen ihr ihre Religion half, Erlebtes zu verarbeiten.

Das Ehepaar Mennemeier berichtete mit einem Gast von ihrer Religion und der Bahá’í Gemeinde in Kassel. Besonders interessant empfanden die Lernenden die Berichte zur Lebensführung: Das beginnt beim Umgang mit der Natur, den Mitmenschen und endet beim Begräbnis. Beispielsweise wird der Leichnam – anders als wir es kennen – in ein Tuch eingehüllt und darf nicht weiter als eine Stunde vom Sterbeort wegtransportiert werden. Unter anderem sprach Dr. Braun mit den Lernenden über die Video-Installation TV-Buddha von Nam June Paik aus dem Jahr 1974 und erläuterte kurz deren Bedeutung für die frühe Medienkunst. Anschließend diskutierte er mit der Gruppe darüber, welche Wirkung die Selbstbeobachtung des Buddha auf dem Bildschirm entfaltet. Die Gruppe brachte eigene Deutungen ein und setzte sich aktiv mit Fragen nach Wahrnehmung und Reflexion auseinander. Das Auseinandernehmen von Gedankengängen habe die Sichtweise auf das eigene Leben verändert, berichtet eine Teilnehmerin.

Was wünscht man einem Kind – Intelligenz, Schönheit oder Glück? Mit dieser Frage stieg Herr Hansmeier, der aus dem Bereich der Systemischen Beratung / Psychologie kommt, ein. Vertiefend besprach er mit den Oberstufenschülern, wie und ob Glück zu einem erfüllten Leben beiträgt. Frau Rothkegel ist aktiv in der Kasseler Galerie Glück. Schülerinnen und Schüler heben positiv hervor, dass man alles fragen konnte. Besonders in Erinnerung ist geblieben, dass Zufriedenheit für sie ein elementarer Schritt ist, um dem persönlichen Glück näher zu kommen. Mit dieser und weiteren Anschauungen lud sie die Schüler zum Nachdenken ein.

SCÖ / BOD

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