Berichte

Exkursion der 5c

Ausflug der Klasse 5c zu der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen

Was ökologische Landwirtschaft ist, erfuhren wir am 8.5.24, als wir mit unseren Lehrern Herr Gredner und Frau Schiffner die Hessische Staatsdomäne Frankenhausen besuchten. Diese wurde 1998 von der Universität Kassel gepachtet. Dort werden 320 ha nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. Sie ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich.

Zunächst besichtigten wir die insgesamt ca. 600 Hühner. Wir durften einen Mobilstall mit ungefähr 60 Hühner ansehen und erfuhren viel Wissenswertes über das Huhn. Wer hätte schon gewusst, dass man ein Huhn mit Gesang anlocken kann?Erwähnenswert ist auch, dass männliche Küken hier am Leben bleiben dürfen, was in anderen Betrieben leider häufig nicht der Fall ist.

Danach erzählte man uns, dass es eine Milchviehherde mit ca. 100 Kühen auf dem Gelände gibt. Die Milch wird als Biomilch über die Upländer Bauernmolkerei in Usseln vermarktet. Die frische Milch durften wir auch direkt vor Ort probieren – sie hat uns allen gut geschmeckt. Die Kühe konnten wir anschließend in ihrem Stall beobachten und zusehen, wie sie gemolken wurden. Die Ställe sind dabei für die jeweilige Altersgruppe der Rinder unterteilt. 

Neben der Tierhaltung, die übrigens wirklich sehr vorbildlich ist – mit großen Ställen, viel Stroh und der Möglichkeit, jederzeit ins Freie gehen zu können, erfuhren wir vom Ackerbau, der auch einen großen Teil der Staatsdomäne ausmacht. Es werden Futterpflanzen wie Klee und Luzernegras angebaut, Getreide und Gemüse. Dazu zählen Kartoffeln, Möhren, Rote Beete und Zwiebeln. Man kann sogar selbst aktiv werden und sein eigenes Gemüse ernten, indem man Pächter einer kleinen Parzelle wird und sich um die Pflege der Pflanzen kümmert, die man anschließend für sich selbst nutzen darf. Eine tolle Sache für Menschen, die in der Stadt leben und keinen Garten haben. Allerdings sollte man beachten, dass man nicht allzu weit entfernt wohnt, weil der hohe Benzinverbrauch nicht zur ökologischen Idee passt. 

Zum Betrieb gehört schließlich noch ein kleiner Hofladen – hier gibt es regionale Produkte zu kaufen, die natürlich alle aus ökologischer Erzeugung stammen.

Mit vielen interessanten Eindrücken und neuem Wissen kehrten wir gegen Mittag nach Kassel zurück. Wir werden uns an den Ausflug erinnern, wenn wir beim nächsten Frühstück frische Upländer Biomilch trinken.

Clara Sarrazin, 5c

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