Die zweite Runde des interreligiösen /- kulturellen E-Phasenprojekts führte uns am 24. Oktober wieder durch religiöse Stätten in Kassel.
Der Ethikkurs von Herrn Dieß besuchte die Synagoge, in der Frau Proll durch ihre offene Art die Schüler zu begeistern wusste. Jüdisches Leben in Kassel wurde so für alle erfahrbar.
Die Exkursion in die rumänisch – orthodoxe „Kirche“ war interessant; diese ist in den Räumlichkeiten der Adventskirche untergebracht. Besonders die Fragerunden und die Ausführungen durch Pfr. Dr. Ioan waren sehr informativ. Manchmal fiel es mir schwer, alles aufzunehmen und zu verarbeiten. Insgesamt war es aber trotzdem lehrreich und ich konnte durch die Erklärungen die meisten Informationen aus der Vorbereitung besser verstehen. (Deniz Koch)
Der Ethikkurs von Frau Schöppe besuchte derweil das Buddhistische Zentrum in Kassel. Bei unserer Ankunft wurden wir herzlich von zwei Mitgliedern der Gemeinschaft empfangen. Nach einer kurzen Vorstellung und der Geschichte, wie der Buddhismus von Asien nach Europa kam, wurde uns erklärt, wie im Zentrum praktiziert und Glück im Buddhismus gesehen wird. Die beiden Mitglieder erzählten offen von ihren persönlichen Erfahrungen und wie sie zum Buddhismus kamen. Außerdem berichteten sie uns, wie sie den Buddhismus im Alltag nutzen, um sich mehr auf die schönen und glücklichen Momente, die sie erleben, zu konzentrieren. Im Anschluss hatten wir die Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen, welche sehr geduldig und ausführlich beantwortet wurden. Zum Abschluss durften wir an einer kurzen Meditation teilnehmen, die für viele von uns eine vollkommen neue Erfahrung darstellte.
Wir danken allen Gemeinschaften für Ihre Bereitschaft, uns zu begrüßen, und dem Förderverein für seine Unterstützung.
BOD

