Am 08.12.2025 besuchte uns (die 8a und die UNESCO-AG) Herr Garcia, ein Mitarbeiter der GEPA aus Kassel. Er arbeitet im Außer-Haus-Team und ist schon länger Teil der Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der dritten Welt, so der Gründungsname – nun Gerechtigkeit und Partnerschaft im Welthandel. Er ist zur GEPA gelangt, weil er selbst im Globalen Süden aufwuchs und dadurch um die Bedeutung von Gerechtigkeit im Welthandel weiß. Herr Garcia erläuterte uns, dass die GEPA als Partner der Weltläden 1975 gegründet wurde. Vielleicht kennt ihr sie durch Schokolade oder Kaffee.
Hinter GEPA stehen kirchliche Organisationen wie Brot für die Welt oder misereor. Ziel ist eine selbstbestimmte Zukunft, in der jeder unter menschenwürdigen Bedingungen arbeiten und leben kann. Dies geht einher mit dem Ziel des Klimaschutzes, beispielsweise durch klimafreundliche Anbaumethoden bei den Handelspartnerschaften. Wie dies funktionieren kann, zeigte Herr Garcia anhand eines Geschäftsberichts und anschaulichen Erzählungen aus seiner Arbeitswelt.
Beispielsweise kooperiert die GEPA mit Genossenschaften, denen sie einen stabilen Lohn zahlt, der über einen langen Zeitraum garantiert ist. So sind Familien nicht gezwungen, dass ihre Kinder arbeiten, anstatt eine Schule zu besuchen. Überhaupt war Kinderarbeit ein Thema, welches wir vertiefend besprochen haben. Wir haben aber auch über bestehende Probleme und Kritik am fairen Handel gesprochen. Hier zeigte sich Herr Garcia sehr offen und kam mit uns ins Gespräch.
Am Schluss gab es für alle noch Schokonikoläuse. Auf diesem ist ein fair+ Logo abgebildet, das deutlich machen soll, dass bei der GEPA mehr als die allgemeinen Fair-Handelskriterien erfüllt werden. Am Ende bedankten sich Frau Wagener und Frau Bodenstein bei Herrn Garcia. Falls ihr mehr über das Thema erfahren und konkret dazu arbeiten möchtet, wendet euch gerne an die beiden. Die UNESCO-AG freut sich auf euch!
Emma Fahrig, 8a

