Berichte

DS-Aufführungen der Q2

Am 21./22. April haben die Kurse von PFM und BOD ihre Eigenproduktionen Kiss Marry Kill – Ob der Krieg uns scheidet und Move with us aufgeführt.

Das erste Stück Move with us zeigte eindrucksvoll, wie schnell aus dem Wunsch nach Gemeinschaft harter Zwang werden kann. Es wurde deutlich, wie weh Ausgrenzung tut: Wer nicht dazugehört oder sich gegen die Gruppe stellt, wird einsam und isoliert. Mein persönliches Highlight war, als ein Mädchen aus der WhatsApp-Gruppe gekickt wurde, nur weil sie ein anderes Mädchen unterstützt hat, bei etwas, was von der Gruppe nicht unterstützt wurde. Das hat mir und ich denke allen nochmal ausdrücklich klar gemacht, wie schnell man von einer Gruppe ausgegrenzt werden kann, nur weil man etwas macht, was der Allgemeinheit nicht gefällt. Die drei Parties mit den Tänzen haben Spaß gemacht.

Das zweite Stück von Frau Pfeifer schlug eine Brücke direkt in unsere heutige Zeit. Es ging um die Konflikte, die uns momentan alle beschäftigen, und um das Gefühl, in der modernen Welt den Halt zu verlieren. Im Mittelpunkt stand die Angst vor der Zukunft in Zeiten militärischer Konflikte. Besonders eindrücklich war eine Szene, in der sich ein Mädchen ihr weißes Kleid mit Blut beschmierte, um ein Verschütten darzustellen.

Victor DelToro-Rosini / BOD

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