Bei strahlendem Sonnenschein trat die Schulmannschaft am 23. September 2026 beim Schulamtsentscheid auf den Waldauer Wiesen gegen verschiedene Schulen aus Kassel und der Umgebung an. Zum Team gehörten Schüler der Jahrgänge 2013 bis 2015 aus den Klassen 6 bis 8. Begleitet wurde die Mannschaft von Frau Schubert. Im Mittelpunkt des Turniertages standen nicht allein die Ergebnisse, sondern vor allem das gemeinsame Erproben, die gegenseitige Unterstützung und das Zusammenwachsen als Team.
Im ersten Gruppenspiel gegen die THS Baunatal fiel es den Schülern zunächst noch schwer, auf dem Platz zueinanderzufinden. Gegen den späteren Zweitplatzierten musste das Team daher eine deutliche Niederlage hinnehmen. Bereits in der anschließenden Partie gegen das Lichtenberg-Gymnasium zeigte sich jedoch ein besserer Zusammenhalt. Obwohl auch dieses Spiel verlorenging, waren erste Fortschritte im Zusammenspiel klar erkennbar.
Für die beiden letzten Gruppenspiele wechselte die Mannschaft auf den Kunstrasenplatz. Dort gelang es ihr zunehmend, miteinander zu kommunizieren, die Passwege zu verbessern und geschlossener aufzutreten. Gegen den späteren Turniersieger aus Kaufungen spielte das Team eine besonders starke erste Hälfte. Nach dem Seitenwechsel konnte es daran leider nicht vollständig anknüpfen und musste sich schließlich geschlagen geben.
Im letzten Gruppenspiel gegen die Reformschule belohnte sich die Mannschaft für ihr verbessertes Zusammenspiel: Nach einer gelungenen Kombination erzielte Anil Zetin die verdiente 1:0-Führung. Erst kurz vor dem Abpfiff führte ein Strafstoß für die Reformschule zum 1:1-Ausgleich. Aufgrund des ungünstigeren Torverhältnisses ging die Mannschaft anschließend als Gruppenletzter in die Platzierungsrunde.
Auch im Platzierungsspiel zeigte das Team noch einmal, wie sehr es im Laufe des Turniers zusammengewachsen war. Erneut brachte Anil Zetin die Mannschaft mit seinem zweiten Turniertreffer in Führung. Nach einem weiteren Strafstoß für die gegnerische Mannschaft war die Enttäuschung jedoch deutlich zu spüren; schließlich ging die Partie mit 1:2 verloren.
Auch wenn die Platzierung bei den Schülern zunächst für Enttäuschung sorgte, war von außen eine sehr erfreuliche Entwicklung zu beobachten: Mit jedem Spiel wurde mehr miteinander gesprochen, besser kooperiert und füreinander gekämpft. Aus einzelnen, individuell sehr guten Spielern entstand im Verlauf des Tages immer mehr eine echte Mannschaft.
Zum Abschluss verfolgte das Team gemeinsam das umkämpfte Finale. So bleibt trotz des Ergebnisses die Erinnerung an einen schönen gemeinsamen Turniertag und vor allem an viele wertvolle Erfahrungen als Team.

