Am 13. Mai besuchte die Designerin Sophia Schneider-Esleben, die in Kassel ein HighEcoFashion-Label gründete und komplett auf Nachhaltigkeit setzt, die 8a und die UNESCO-AG. Sie erläuterte uns, was es bedeutet, nachhaltige Mode zu machen und welche Schwierigkeiten damit verbunden sind. Wir erfuhren von Vor- und Nachteilen bestimmter Materialien und welche Alternativen es zu herkömmlichen Verfahren gibt.
Es gibt viele Siegel, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte haben. Beispielsweise petraproved vegan, hier werden keine tierischen Materialien eingesetzt. Es gibt zwar relativ viele, aber ohne gäbe es keine Orientierung.
Das Prinzip „Cradle to cradle“ besprachen wir genauer: Dies ist ein Ansatz für eine konsequente Kreislaufwirtschaft, bei der Abfall komplett vermieden werden soll. Kleidung wird so designt, dass die Materialien nach dem Gebrauch wieder kompostiert oder weiterverwendet werden können (beispielsweise nutzt sie trinkbare Farbe). Wir sprachen auch über Themen wie Greenwashing, Lieferketten, Transparenz, Bedingungen, unter denen Baumwolle hergestellt wird, aber auch darüber, dass es in Kassel verhältnismäßig viele Geschäfte gibt, die nachhaltige Mode anbieten.
Wir freuen uns über den erhellenden (und auch erschreckenden) Einblick in die Modeindustrie.
Ein Dankeschön geht an den Förderverein, der dies finanziell unterstützt hat.
Emma Fahrig, 8a, BOD

